Andrea Schelbert

Herzliche Willkommen bei Andrea Schelbert

Andrea Schelbert

Journalistin

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Von Gott, Alice Schwarzer und gefährlichen Künsten

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IMG_6601 (2)Name: Sheryl

Alter: 17

Beruf: Schülerin

Zivilstand: In einer Beziehung mit Sebastian

Wohnort: Region Zofingen

Ungewöhnliche Information über mich: Ich bin leidenschaftlicher Fussballfan.

Was hast du mit einer Krähe gemeinsam?
Sheryl: Ich bin laut und kann ganz schön nerven. Und ich mag die Farbe Schwarz.

Was empfindest du, wenn du das Wort Amen aussprichst?
Sheryl: Ich wurde römisch-katholisch getauft und auch kirchlich in diesem Sinne erzogen. Wenn ich das Wort Amen sage, meine ich es in der Regel ernst und sage es aus voller Überzeugung.

Welche Frage hat dein Leben gravierend beeinflusst?
Sheryl: Lustigerweise eine gewisse Freaky-Friday-Frage, die hauptsächlich dafür verantwortlich ist, dass ich heute mit meinem Freund zusammen bin.

Was wäre dir lieber: Mit Capino 7 Tequila-Shots zu trinken oder deinen Freund morgen zu heiraten?
Sheryl: Da ich keinen Alkohol trinke, und sowohl Punk als auch meinen Freund liebe: Mit Camping und meinem Freund an der Hochzeit Cola trinken.

Welche Geheimnisse verraten dir deine Haustiere?
Sheryl: Dass das Leben viel simpler ist als wir denken, und dass es am Schluss doch nur um Essen und Schlafen geht. 

Was hast du bisher über die Liebe erfahren?
Sheryl: Dass es in der Liebe auch mal ein Tief geben darf, weil danach immer ein Hoch folgen muss. Und dass es unmöglich ist, Liebe beschreiben zu wollen, man sollte sie fühlen.

Bei welcher Sprache ist dein Herz am meisten berührt?
Sheryl: Wenn ich in der Schweiz bin: Italienisch, die Sprache meines Herzens. Wenn ich in Italien bin: Schweizerdeutsch, meine Muttersprache.

Bei wem und warum hast du dich zuletzt bedankt?
Sheryl: Ich bedanke mich oft, auch für kleine Dinge wie einen „Schöne Obe“. Ich finde, dass „Danke“ ein unglaublich wichtiges Wort ist, dem viel zu wenig Wert zugesprochen wird.

Was wäre dir lieber: Dich in einem Kleiderschrank 5 Stunden zu verstecken oder 12 Stunden lang Ameisen zu beobachten?
Sheryl: Ich würde Ameisen beobachten. Sie sind unscheinbare aber sehr interessante Tiere.

Welche Schokolade isst du am liebsten?
Sheryl: M-Budget-Milchschoggi.

Wofür müssen wir mehr Verständnis haben?
Sheryl: Für die Probleme unserer Mitmenschen, ob Liebe oder Beruf.

Was hat dich die Welt des Fussballs gelehrt?
Sheryl; Dass wir alle gleich sind, dass man manchmal Glück braucht um zu gewinnen, und dass man auch mal verlieren darf.

Was wäre dir lieber: Der Gruppe Femen als aktives Mitglied beizutreten oder Alice Schwarzer für einen Monat bei dir zuhause als Gast wohnen zu lassen?
Sheryl: Ich bin ein unglaublich chaotischer Mensch! Alice Schwarzer kann also versuchen, bei mir zu leben, aber sie wird es nicht länger als 2 Tage aushalten.

Wie hast du dich beim Einschläfern eines Tieres gefühlt?
Ein sehr zwiespältiges Gefühl. Einerseits Trauer, weil ich etwas Geliebtes verliere, andererseits Erleichterung, weil das Geliebte von Schmerzen befreit wurde.

Wem hast du kürzlich einen Kuchen gebacken?
Sheryl: Ich backe nie. Dies liegt daran, dass ich Leute mit meinen Backkünsten vergiften würde, was nicht wünschenswert ist.

Wann hast du dich für deinen Vater geschämt?
Sheryl:Das kommt ab und zu mal vor, aber am Schluss ist er doch mein Papi, der mich zu meiner grossen Liebe, dem Fussball, gebracht hat.

Was sagen deine zwei Schwestern über dich?
Seryl: Dass ich manchmal wie ein Mami bin und zu lange am Klavier sitze. Und dass ich etwas besserwisserisch bin, aber damit haben sie auch voll und ganz recht.

Was gibt dir viel Energie?
Sheryl: Musik hören und machen. Mit dem Mofa oder den Skis am Morgen ganz alleine fahren. In der Sonne liegen und frische Luft einatmen.

Welche Wünsche beschäftigen dich?
Sheryl: Ich möchte fussballerisch, dass meine Lieblingsmannschaften Deutscher und Schweizer Meister wird, was ein Ding der Unmöglichkeit ist. Ich möchte einen echten Steinway besitzen, an einem Green-Day-Konzert BJ’s Gitarre geschenkt bekommen und fliessend Portugiesisch sprechen. Ein Leben ohne Wünsche wäre aber für mich nicht lebenswert, also bin ich ganz froh darum.

Sind Tiere die reiferen Lebewesen als wir Menschen?
In gewissen Punkten ja, in gewissen nein. Menschen können viel von Tieren lernen, aber umgekehrt sicher auch.

Von wem oder von was möchtest du gerne ein Abonnement geschenkt bekommen?
Sheryl: Von der Nordkurve der Veltins-Arena, von den Zugstrecken Zofingen bis Luzern, Darmstadt und Gelsenkirchen. Von Green-Day-Konzerten inklusive Anreise, und sämtlichen Open-Airs dieser Welt.

Wer ist dein wichtigster Gesprächspartner?
Sheryl: Mein Freund. Ich erzähle ihm alles und er hört mir zu, egal ob lustige oder ernste Gespräche.

Was willst du mit 40 erreicht haben?
Sheryl: Mit 40 möchte ich ausgebildete Sozialarbeiterin sein, Kinder haben und in Luzern leben.

Was sagt dein Bewusstsein zu diesem Interview?
Sheryl: Es freut sich, dass sich jemand für meine Interessen und Ideen interessiert. Ich beantworte sehr gerne Fragen.

Welche Sucht macht dir am meisten Sorgen?
Sheryl: Was andere betrifft: Nikotinsucht, weil sie sehr verharmlost wird, und doch riesige Einflüsse hat auf die Gesundheit.

Welche Frucht macht dir am meisten Freude?
Sheryl: Kirsche. Sie bedeutet für mich Sommer, und sie erinnert mich daran, wie ich immer bei meinen Grosseltern am „Chriesi gönne“ war.

Welcher Ort löst bei dir Unbehagen aus?
Sheryl: Jedes hohe Gebäude. Ich habe Höhenangst, ausser auf den Bergen nicht.

Was ist in deinem Leben wunderbar gelaufen?
Sheryl: Die Entwicklung meiner Familie. Meine Eltern sind noch immer verheiratet und ich verstehe mich gut mit ihnen und meinen Schwestern. Dafür bin ich sehr dankbar.

Hat Gott gehorsame Menschen lieber als Homosexuelle?
Sheryl: Ich finde, dass das falsch platziert ist. Gott macht meiner Meinung nach keine Unterschiede zwischen Hetero- und Homosexuellen.

Ist der Tod ein Thema in deinem Leben?
Sheryl: Ja, auch in meiner Familie sind schon Leute gestorben, und da beschäftigt man sich schon mit dem Thema. Wir reden auch in der Familie viel darüber, was ich sehr wichtig finde.

Was fällt dir zum Wort Regenbogenschnecke ein?
Sheryl: Kreativität und Farben – zwei Dinge die ich liebe!

Welche Einstellung hast du in den letzten 3 Jahren extrem geändert?
Sheryl: Meine religiöse Einstellung. Ich habe mit dem Schulwechsel an die Kanti begonnen, mir viele Gedanken zur Religion zu machen, die mein Denken grundlegend verändert haben.

Welche Vorstellung oder Wahrnehmung hast du von Gott?
Sheryl: Ich glaube an einen guten Gott in der Form eines Helfers, der nicht verurteilt und nicht bestraft.

 

 

 

 

 

Brüllen, weinen, fluchen!

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phName: Patrick Huber

Alter: 46

Beruf: Coach, Lebensorganisator, IT Fachspezialist

Wohnort: Suhr/Aarau

Zivilstand: nicht verheiratet

Ungewöhnliche Information über mich: Lindenstrasse-Schauer-aus-erster-Stunde

Wärst du ein Detektiv, welcher Spur würdest du folgen?
Patrick: Den Spuren der Gedanken.

Was haben ein Frauenkloster und du gemeinsam?
Patrick: Raum und Zeit.

Was wäre dir lieber: Brady Dougans Vermögen auszugeben oder von der kleinen Hexe Wildobraxa bis an dein Lebensende gestalkt zu werden?
Patrick: Gestalkt zu werden ist nicht akzeptabel. Und ganz ehrlich, die Hexe Wildobraxa kenne ich nicht. Dann doch die Kohle her von Brady Dougan; so lange er das Geld noch hat.

Für wen hast du mehr Sympathie: Punks oder EVP?
Patrick: Beide sind auf ihre Art Idealisten für ihre Sache.

In Belgien dürfen sterbenskranke Kinder künftig Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Wie denkst du darüber?
Patrick: Ein nachdenkliches Thema, und dennoch gehört es zum Leben. Genauer betrachtet, geht es ja um betroffene Jugendliche, also nicht um Kinder. Diese kleine Differenzierung ermöglicht mir sofort eine Präzisierung und somit einer wohlwollenden Zusage zu diesem Thema.

Welche Hilfe hast du verweigert?
Patrick: Ich habe kürzlich ein Jobangebot ausgeschlagen.

Wovor fürchtest du dich?
Patrick: Abends und in der Nacht bin ich ein aktiver Mensch. Ich habe dann einen offenen Zugang zu meinen Gedanken, die Ideen sprudeln. Wäre da nur nicht die Dunkelheit.

Was könnten wir in deiner Komödie sehen?
Patrick: Eine Komödie ist für mein Leben sehr passend. Viele Hochs und Tiefs, und doch mehrheitlich mit einem guten Ende. Ich bin ein Andersdenker, schaue gerne über den Tellerrand hinaus, spreche Dinge an und aus und bin Visions- und Zielfokussiert.

Welcher Verzicht fällt dir einfach?
Patrick: Fernsehkonsum – mit einer Ausnahme.

Dein Zukunfts-Ich besucht dich in der Gegenwart. Was will es von dir wissen?
Patrick: Das Zukunfts-Ich bedankt sich bei mir für den gewählten Lebensweg.

Was wäre dir lieber: Die Sprache der Tiere zu verstehen oder mit Verstorbenen zu kommunizieren?
Patrick: Die Sprache der Tiere zu verstehen wäre schon faszinierend und erlebsam zugleich.Da würde ich Dinge über Menschen erfahren…

Welches Wissen möchtest du mit uns teilen?
Patrick: Die ganz persönliche Erfahrung, «das zu sagen, was man fühlt und denkt, anstelle von dem, was man sollte». 

Was löst bei dir Alarm-Stimmung aus?
Patrick: Die Normierung der Gesellschaft, sei es aus Abhängigkeit oder aus Bequemlichkeit.

Wie viele Frauen hast du geküsst?
Patrick: Diese wunderbaren Momente kennen keine Zahl.

Was wäre dir lieber: Einen Bären zu essen oder ein Ei auszubrüten?
Patrick: Ich mache gerne Gedankengärtnerei. Dies ist auch eine Art von Brüten.

Welche Selbstzweifel hast du überwunden?
Patrick: Dies ist für mich ein steter Prozess. Ganz wichtig ist der Glaube an sich selbst.

Was würdest du gerne erforschen?
Patrick: Seit zwei Jahren besitze ich (noch ungelesen) das Buch «Für die Freiheit sterben.» von James M. McPherson. Ich denke, untere anderem in diesem Buch gibt es eine mögliche Erklärung über das Verhalten der amerikanischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Das Buch kommt nun mit an die Ostsee.

Was hat dich die Welt der Banken gelehrt?
Patrick: Man gerät schnell in den Trott einer Bequemlichkeit.

Mit wem hast du viel gemeinsam: einem coolen DJ, einem lustigen Gärtner oder einem schweigsamen Guru?
Patrick: Treffend ist der Gärtner: einerseits vereint er die Charakteren eines DJ und eines Guru, anderseits behagt mir die Ruhe, Kreativität und die tagtägliche Berührung mit der Natur.

Vervollständige den Satz: Ein erfülltes Leben ist ….
Patrick: …eine ganz persönliche Lebensvision zu haben, dem Leben eine Sinnhaftigkeit schenken. 

Welche Erinnerung tut dir gut?
Patrick: Wie ich als Kind gespielt haben: unbeschwert, unbefangen und in der Gegenwart. Heute nenne ich das Muse.

Über welchen Bubenstreich musst du noch heute lachen?
Patrick: Über einen kleinen Gehweg eine Schnur gespannt, daran einen mit Wasser gefüllten Ballon aufgehängt, und wenn ein Erwachsener unten durch spaziert ist, diesem mit einem Pfeil zu platzen gebracht.

Vervollständige den Satz: Ich esse Tiere, weil…
Patrick: … ich bin mir dessen bewusst, wenn ich Fleisch esse. Es ist für mich einen Teil der Ernährung. Aber auch hier, immer mit Mass und es soll nie selbstverständlich sein.

Was hat die Ostsee, was du nicht hast?
Patrick: Die Unendlichkeit.

Auf welches Ritual im Leben kannst du nur schlecht verzichten?
Patrick: Sonntagabend, traditionelles Spaghettiessen.

Was tust du am liebsten: Brüllen, weinen oder fluchen?
Patrick: Brüllen, weinen und fluchen. Es ist mir wichtig und es gehört zum Leben, Gefühle zu zeigen.

Was wäre dir lieber: 6 Monate lang die WCs des UBS-Bankkaders zu putzen oder 4 Monate lang die Augenbrauen von weiblichen Schönheiten zu zupfen?
Patrick: Auf den WCs der Banken wird die Wahrheit gesprochen, an Besprechungen fehlt der Mut.

Was steht in deinem persönlichen Buch der Sehnsüchte geschrieben?
Patrick: Die Unendlichkeit ist auch bei uns Menschen nicht gegeben. Bin bedacht, laufend meine Talente auszubauen oder gar neue zu erwerben.

Was hast du im letzten Jahr verloren?
Patrick: Materiell ein paar Sachen. Dies jedoch willentlich und mit der Absicht, materielle Ansprüche zu reduzieren.

Welcher Tee passt am besten zu dir: Beruhigungstee, Entgiftungstee oder Entschlackungstee?
Patrick: Beruhigungstee: nicht der Neven wegen, vielmehr gehört ein Tee zum Abschluss des Tages.

Wann muss man dich in Ruhe lassen?
Patrick: Wenn ich im Dialog mit mir selbst bin.

Wann zeigst du besonders viele Emotionen?
Patrick: Bei Herzensangelegenheiten, bei aufrichtigen Diskussionen, in Briefen, beim Beantworten von diesen Fragen.

Welches Rätsel möchtest du gerne lösen?
Patrick: Die sonntäglichen Rätsel der NZZ am Sonntag von Stefan Bondeli.

Weitere Informationen über Patrick Huber unter www.teolauf.ch und www.lebensordnung.ch

 

 

Vom unsteten Leben der Frau G.

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Gabriella Signer 040_hochName: Gabriella Signer   

Alter:  bald 50

Beruf: im Moment bin ich als Leiterin Weiterbildung im Bereich Business Engineering an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich tätig.

Zivilstand:  Occasion verheiratet

Wohnort: Muhen 


Ungewöhnliche Information über mich: Ich bin die ideale Kundin, weil ich mich davor fürchte, zu reklamieren.

Wäre dein Sexleben ein Kuchen, wie würde er schmecken und heissen? 

Gabriella: Der weltbeste Schokoladenkuchen: er schmeckt zwar immer etwa gleich – aber traumhaft gut.

Wann hatte dein Schutzengel besonders viel zu tun?

Gabriella: Immer wenn ich mit meinem Auto unterwegs bin.

Was in deinem Leben möchtest du transformieren?

Gabriella: Ich würde vermutlich keine Kinder mehr haben wollen (auch wenn ich meine Mädels heiss liebe), sondern in der Jugendzeit erst mal das Studentenleben geniessen, reisen und lernen.

Was haben eine Wespe und du gemeinsam? 

Gabriella: Meine Direktheit hat einen sehr spitzen Stachel! Leider schneide ich mir damit oft ins eigene Fleisch. Ich habe schon einige Menschen dadurch „verloren“.

Wie hat sich bei dir die Midlife-Crisis geäussert? 

Gabriella: Midlife-Crisis kenn ich nicht wirklich. Ich muss keinen Marathon rennen können, ich brauche auch kein schnelles Auto und meine Figur muss auch nicht mehr aussehen wie die einer 20-jährigen. Nein, eigentlich geniesse ich das Leben in der Mitte des Lebens sehr.

In welcher Disziplin würdest du Gold gewinnen?

Gabriella: Im faul rumliegen und Serien gucken, das kann ich extrem gut.

Welche Vorteile hat das Älterwerden?

Gabriella: Man braucht keine Tampons und Binden mehr! Man nimmt vieles viel gelassener und freut sich auf die freie Zeit nach der Pensionierung.

Was bedeutet für dich Fremdenfreundlichkeit? 

Gabriella: Ich würde es als Menschenfreundlichkeit ausdrücken: in jedem Menschen das Gute sehen, so auf den Menschen zugehen und interessiert an seiner Geschichte sein.

Welche Erfahrung hat deine Einstellung zum Leben grundlegend verändert? 

Gabriella: Das Leben ist eine Sinuskurve mit Hoch und Tiefs. Dies hat dazu geführt, dass ich an einem meiner Tiefpunkte – nach einer Trennung –  mir einfach immer und immer wieder gesagt habe „irgendwo da oben ist die Sonne!“ Nach jedem Tief kommt immer ein Hoch, das ist Gesetz.

Wäre dein Leben ein Blog-Eintrag, wie würde der Titel im Moment heissen?

Gabriella: Das unstete Leben der Frau G.

Was wäre dir lieber: Alle Gefängnisse in der Schweiz für immer zu schliessen oder  alle Tiere in den Schweizer Zoos, im Zirkus und auf Bauernhöfen die Freiheit zu schenken?
Gabriella: Ich finde beides nicht wirklich attraktiv, wenn ich an die Schwerverbrecher und an die Gift-Spinnen und Schlangen denke.

Was bedeutet für dich eine erfolgreiche Integration im Haushalt? 

Gabriella: So wie wir es handhaben. Jeder macht das, was er am wenigsten ungern tut. Der Mann kocht und macht die Bügelwäsche (weil er seine Wäsche gebügelt haben möchte und ich meine nicht). Ich mache nach dem Essen die Küche sauber und bin für saubere Wäsche verantwortlich. 

Wie nimmst du deine Seele wahr? 

Gabriella: Darüber habe ich mir noch nicht so wirklich Gedanken gemacht. Ich nehme an, sie ist da.

Was fällt dir beim Studieren schwer? 

Gabriella: Die Disziplin. Bei einem Fernstudium musst du dir die Zeit selber einteilen und an sonnigen Tagen gibt es viele alternative Verlockungen.

Was hast du von Studierenden gelernt? 

Gabriella: Dass ich nicht immer so verstanden werde, wie ich verstanden werden möchte. Banal dahin gesagte Sätze bekommen plötzlich eine ganz andere Wertigkeit.

Wer hat dir vollkommen den Kopf verdreht? 

Gabriella: Mein Mann.

Was wäre dir lieber: 4 Wochen in einer Autobahn-Raststätte Spiegeleier zu braten oder 2 Wochen lang in der Dorfgemeinde, in der du lebst, in einem stationären Sexshop Beratungen anzubieten?

Gabriella: Ich würde beides sofort machen. Die Leute und ihre Geschichten, die einem da begegnen, sind sicher spannend.

Suchst du eher das Haar in der Suppe oder das Gelbe vom Ei? 

Gabriella: Immer das Gelbe vom Ei, das schmeckt viel besser.

Wie viele echte Zähne hast du in deinem Mund? 

Gabriella: Alle.

Was bringt dich am meisten aus der Balance: Chaos, Vertrauensmissbruch oder grosser Geldverlust?

Gabriella: Vertrauensmissbrauch. Menschen, denen ich nicht vertrauen kann, oder die mein Vertrauen missbraucht haben, gehe ich grundsätzlich aus dem Weg.

Hätte dein Bauchgefühl die Möglichkeit, ein Radio-Interview zu geben, was würde es uns sagen? 

Gabriella: Es würde seine extrem wichtige Stellung betonen und erklären, wie es sich jeweils bemerkbar macht, wenn etwas nicht stimmt und wie es sich anfühlt, wenn es stimmt. Es würde von den Schmetterlingen erzählen, die darin rumflattern, wenn ich freudig aufgeregt bin oder vom Knoten, der dicker und schwerer wird, wenn mir unwohl ist.

Was stellst du dir unter Schicksal vor? 

Gabriella: Das Leben, das einem begegnet. Die Situationen, die einen bewegen, zu handeln. Die Gabelungen im Lebensweg, die einen zu  Entscheidungen zwingen.

Was in deinem Leben ist bei der Planung stecken geblieben? 

Gabriella: Es gab so viele Veränderungen in meinem Leben, sodass nie genügend Konstanz da war, um einmal eine längere Reise in fremde Länder zu wagen.

Wann hat dein Glaube Berge versetzt? 

Gabriella: Immer und immer wieder der Glaube daran, dass ich es schaffe, was ich anpacke. Meist fehlte es eher am Anpacken als am Glauben.

Wie entsteht deiner Meinung nach die Realität? 

Gabriella: Entsteht? Ich dachte sie sei hier, da wo wir sind?

Welche Weisheit ist wichtig in deinem Leben? 

Gabriella: Jede Veränderung ist eine Chance für etwas Tolles, Neues.

Was in deinem Körper könnte mehr Melodie vertragen? 

Gabriella: Mein Rücken, der mir immer wieder zu spüren gibt, dass er zu wenig bewegt wird.

Über was staunst du immer wieder?

Gabriella: Über die Engstirnigkeit mancher Menschen und ihr Schubladendenken, das sie nicht verlassen.

Weitere Informationen zu Gabriella Signer unter www.pipistrella.ch

 

 

 

 

Von Fabelwesen und einem Wunder

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Stefan GribiName: Stefan Gribi

Alter: 47

Beruf: Leiter Abteilung Information bei Caritas Schweiz

Zivilstand: verheiratet

Wohnort: im Säuliamt, Kanton Zürich

Ungewöhnliche Information über mich: Dass beim Googeln meines Namens Unterwäsche-Models und anderes Erstaunliches erscheint, liegt daran, dass ich trotz seltenem Nachnamen über eine beachtliche Zahl von Namensvettern verfüge.

Welches deiner Organe verdient mehr Nächstenliebe?
Stefan: Meine Ohren. Sie sind sehr empfindlich gegenüber schrillen Töne, Presslufthammergeräuschen und anderen Überreizungen.

Was würdest du bei einer Fee bestellen, wenn du alt und sterbenskrank wärst: Mut, Hoffnung oder eine Kiste Bier?
Stefan: Den Mut, die hoffentlich noch vorhandene Hoffnung nicht zu verlieren.

Was haben eine Zahnbürste und du gemeinsam?
Stefan: Wir beide dringen beim bestem Willen nicht in alle verborgenen Winkel vor.

Was wäre dir lieber: Mit Magdalena Martullo Flüchtlinge aus Syrien zu bekochen oder Toni Brunner eine Woche lang deine Arbeit erledigen zu lassen?
Stefan: Da würde ich die Gemeinwesenarbeit mit Frau Martullo vorziehen, weil ich gern koche und die Hoffnung hätte, fürs Dessert gar noch an das original Basler-Läckerli-Rezept heranzukommen. Den Aktionsradius von Toni Brunner möchte ich dagegen nicht unnötig erweitern.

Welche Situation in deinem Leben hat dich für einen Moment lang stumm gemacht?
Stefan: Ich habe zwei Jahre vor dem grossen Erdbeben Haiti besucht. Die Armut und Perspektivenlosigkeit der Menschen in diesem Land hat mir die Sprache verschlagen.

Wie viele Kaugummis kaust du pro Jahr?
Stefan: Vielleicht 100? Dem Wiederkäuen verfalle ich eher auf gedanklicher Ebene.

Wie erziehst du deine Kinder, damit sie für eine soziale und gerechte Welt einstehen?
Stefan: Seit sie in frühen Jahren die Konfitüregläser in unserem Keller plünderten und auf der Strasse zugunsten der Caritas verkauften, mache ich mir keine grossen Sorgen.

Was können oder müssen wir tun, damit der Unterschied zwischen Arm und Reich drastisch abnimmt?
Stefan: Das geht nicht ohne Umverteilung. Ein wirksames Rezept wäre eine Erbschaftssteuer in der ganzen Schweiz, die dem Steuerwettbewerb entzogen wäre. Erben ist unsozial, wenn die Gesellschaft keinen Anteil daran hat.

Vervollständige den Satz: Liebe ist, wenn…
Stefan: … man sich auch mal gehen lassen kann.

Welches Wort regt dich beim blossen Lesen schon auf?
Stefan: Asylmissbrauch.

Welche Theorie der Soziologie hat dich geprägt?
Stefan: Die Weltsystemtheorie, die den Ursachen der Ungleichheit auf der Welt zwischen Zentrum und Peripherie nachgeht.

Welches übersinnliche Erlebnis möchtest du mit uns teilen?
Stefan: Für Isländer ist die Existenz von Fabelwesen keine Spekulation, sondern Realität. Seit ich einen Monat auf einem isländischen Bauernhof verbracht habe, verstehe ich das gut.

Was nervt dich am meisten: Lärm, Gestank oder Sturheit?
Stefan: Lärm, wie etwa das Quietschen des Zuges bei der Einfahrt im Bahnhof Zug, dem offensichtlich mit keiner Technik beizukommen ist.

Welche Informationen fühlen sich in deinem Kopf wie eine Folter an?
Stefan: Berichte über Vertreibungen, Misshandlungen, sinnlose Kriege.

Welches Buch sollten möglichst viele Schweizer lesen?
Stefan: „Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.“ von Niklaus Meienberg.

Welches Gericht entspricht am ehesten deinem Liebesleben: Pizza Cinque Terre, Penne Arrabiata oder Tiramisu?
Stefan: Cinque Terre tönt gut, kenne ich aber nicht. Geht auch Pizza Quattro Stagioni?

Kinder gegen Krankheiten impfen: Sinnvoll oder nicht?
Stefan: Sinnvoll, aber nicht zu früh, nicht zu viel und nicht gegen alles und jedes.

Wann hat deine Seele zuletzt gehungert?
Stefan: Die Vorstellung, dass man die Seele füttern muss, ist mir fremd. Man sollte sie eher von Übersättigung und Fehlernährung schützen.

Was bedeutet für dich Achtsamkeit?
Stefan: Nicht ständig den vielen spannenden und weniger spannenden Dingen nachzuhetzen, sondern immer wieder zu fragen, was wirklich wichtig ist im Leben.

Wann hast du ein Wunder erlebt?
Stefan: Mit zwei Jahren, als sich entgegen allen ärztlichen Prognosen meine Luftröhre so stabiliserte, dass ich wieder ohne Kanüle atmen konnte.

Womit gibst du deinem Leben einen Sinn?
Stefan: Indem ich mir diese Frage immer wieder stelle. Die Antwort kann je nach Situation sehr vielfältig ausfallen.

Auf was kannst du am ehesten verzichten: Wahrheit, Moral oder die Olympischen Spiele?
Stefan: Ich bin kein Sportmuffel, aber trotzdem würde ich ohne zu zögern auf die Spiele verzichten, besonders die aktuellen.

 

 

„Tränen haben eine reinigende Wirkung““

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Name: Barbara Sorino

Alter: 43

Beruf: Psychologin / Berufs- und Laufbahnberaterin

Zivilstand: geschieden

Wohnort: Winterthur

Ungewöhnliche Information über mich: Mein Name bedeutet im südamerikanischen Spanisch „Stinktier“ (el zorrino).Barbara Sorino

Wofür hast du im Leben ein besonderes Gespür entwickelt?
Barbara: Wie man Menschen, denen es gerade nicht zum Lachen ist, doch zum Lachen bringt.

Was wäre dir lieber: Einen Monat lang einem Bestatter bei der Arbeit zu helfen oder 2 Monate lang nur Fast Food zu essen?
Barbara: 2 Monate Fast Food in Vietnam mit einem Riesenpack Imodium auf Reserve.

Wann spürt ein Mensch, dass er den falschen Beruf gewählt hat?
Barbara: Man stelle sich ein Boot vor, dessen Anker tief unten im Boden steckt. Das Seil ist bis zum Äussersten angespannt und das Boot wird vom unruhigen Wasser in eine Richtung gezerrt. Es liegt nicht mehr gerade und ruhig über dem Ankerplatz. Ungefähr so fühlt es sich an.

Das macht dich fröhlich.
Barbara: Meine Bäume, Sehnsucht nach La Gomera, Wärme, Sonne, meine Badewanne, Wortspielereien und der verschmitzte Blick meines Neffen.

Was stört dich an der Psychologie?
Barbara: Dass es über hundert Jahre gedauert hat, bis die „Positive Psychologie“ Fuss fassen konnte. Aber immerhin darf ich diese Entwicklung erleben.

Du hast etwas enorm Schlimmes erlebt. Was hilft dir in dieser Situation weiter: Ferien, Alkohol oder Kuscheln?
Barbara: Eindeutig Kuscheln,

Was im Leben hat dich viel Energie gekostet?
Barbara: Diplomarbeiten.

Was bezeichnet am besten deine Ex-Beziehung: Ingwertee, Zwiebelsuppe oder Essigsocken?
Barbara: Wenn ich aussuchen dürfte: Caipirinha.

Wie denkst du über die kirchliche Hochzeit?
Barbara: Gut, dass ich das bereits hinter mir habe und kein zweites Mal antreten darf.

Welche Einstellung hast du zur Zeit?
Barbara: Sie drückt immer dann aufs Gas oder auf die Bremse, wenn sie es nicht sollte.

Welche Krise hat dich am meisten gelehrt?
Barbara: Eine völlig unerwartete Operation im letzten Jahr – ein einschneidendes Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes.

Was im Leben müssen wir Schweizer bewusster angehen?
Barbara: Die Erfüllung persönlicher Träume und Visionen und das Vertrauen darauf, dass die Befriedigung von Sicherheitsbedürfnissen nicht alles ist.

Was würde ein Psychologe bei dir therapieren?
Barbara: Es wurde soweit alles, was nötig ist, therapiert, sodass es sich bis auf weiteres gut leben lässt.

Was wäre dir lieber: ein Schwein zu schlachten oder Delphin-Fleisch zu essen?
Barbara: Ersteres habe ich in meiner Kindheit (Ferien in Kroatien) psychisch nur knapp überlebt. Bleibt also nur das Delphin-Fleisch übrig und das kommt mir nicht in die Tüte!

Muss die Seele getröstet werden?
Barbara: Ich streichle ihr immer wieder mal über den Kopf. So gesehen, ja!

Wo in dir versteckt sich ein Paradies?
Barbara: Im Visionszentrum meines Gehirns.

Das möchtest du gerne erklärt haben.
Barbara: Wie der Körper auf die irrwitzige Idee kommt, Krebszellen zu produzieren, und warum die Menschheit die Krone der Schöpfung sein sollte.

Welche Werte lehnst du entschieden ab?
Barbara: Endloses Wirtschaftswachstum, Konsumzwang, Weiterbildungswahn, ein Leben nach dem Grundsatz „macht euch die Erde untertan“.

Über was kannst du nicht lachen?
Barbara: Schönheitsoperationen, Extremismus, Gewalt, Machos, überfüllte Bahnhöfe, Massenrodungen, überdimensionale Einkaufszentren (vor allem an Weihnachten)

Was tust du, damit sich dein Bewusstsein erweitert?
Barbara: Ich mache regelmässig Ferien auf meiner Lieblingsinsel und beobachte dort stundenlang Wellen.

Wen würdest du gerne coachen: Roger Schawinski, Regula Stämpfli oder Peach Weber?
Barbara: Regula Stämpfli, weil ich sie von den dreien am wenigsten bzw. gar nicht kenne.

Was hat dich diese Woche bewegt?
Barbara: Der Vortrag von Michel Brunner über Baumriesen und das Gespräch mit einer Frau, die vor der gleichen schwierigen Entscheidung steht wie ich im letzten Sommer.

Ist der Tod mehr Bestrafung oder Belohnung für dich?
Barbara: Es kommt darauf an, welchen Tod man stirbt. Mein Bauch meint aber, dass der Tod eine Belohnung ist.

Was teilt dir der Wald mit?
Barbara: Er sagt mir klipp und klar, wo es mit mir lang geht. Er ist mein Personal-Coach.

Was ist dir wichtiger: dass sich dein Herzenswunsch erfüllt oder dass an deiner Beerdigung gesagt wird, wie lieb und einzigartig zu warst?
Barbara: Wenn sich mein Herzenswunsch erfüllt, wird an meiner Beerdigung zwangsläufig gesagt, wie lieb und einzigartig ich war.

Was ist deiner Meinung nach der Grund, dass 50 Prozent der Ehen geschieden werden?
Barbara: Die Ehe auf Lebzeiten ist in (mindestens) 50 Prozent der Fälle so falsch wie der Bau einer Grossstadt in einem Erdbebengebiet: Früher oder später driften die Kontinentalplatten auseinander und es chlepft.

Was kommt für dich nicht in die Tüte?
Barbara: Neben Delphin-Fleisch (siehe oben) ein Leben ohne Natur, ein Porsche oder Ferrari, ein Typ mit Porsche oder Ferrari, die Verleugnung meiner Herzenswünsche, Tatoos, Antifaltencreme und vieles mehr.

Was findest du schöner: umarmen oder küssen?
Barbara: Umarmen – Backe an Backe.

Was willst du in den nächsten 20 Jahren erleben?
Barbara: Dass mein Herz vollständig aufgeht und ich aus der Fülle meiner Ideen und Talente schöpfen kann und andere Menschen damit inspiriere. Und ein Haus am Waldrand.

Lohnt sich Liebeskummer wirklich nicht?
Barbara: Ein bisschen schon, denn Liebeskummer beschert tiefe Gefühle und Tränen haben eine reinigende Wirkung.

Was könnten viele Schweizer bei ihrer Berufswahl besser machen?
Barbara: Sie könnten sich selber gegenüber ehrlicher, neugieriger und experimentierfreudiger sein.

Baby abtreiben: Unterstützen oder nicht?
Barbara: Unterstützung im Sinne einer vorurteilsfreien Entscheidungshilfe, auf jeden Fall. Aus finanzieller Sicht finde ich es fragwürdig, den Frauen die Kosten aufzubürden. Dann doch lieber eine Koitussteuer für jederman(n).

Wann und warum hat dein Ego letztmals rebelliert?
Barbara: Als ich von Ärzten falsch oder gar nicht informiert wurde und als mir jemand völlig grundlos den Tod gewünscht hat.

Wovon schottest du dich ab?
Barbara: Von Lärmquellen jeglicher Art, von oberflächlichen Menschen, Kaufhäusern, Menschenaufläufen, religiösen oder politischen Extremisten.

Weitere Informationen zu Barbara Sorino unter www.sorino.ch

Von Würmern, weissen Socken und der Polizei

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Christina FurrerName: Christina Furrer

Alter: 46

Beruf: Kommunikationsverantwortliche, Gästebetreuerin

Zivilstand: verliebt

Wohnort: Unterschächen, sunnähalb

Ungewöhnliche Information über mich: zuverlässiger Anzeiger zur frühen Wettervorhersage bei Föhnlage.

Wohin würdest du heute gerne mit deinem Besen fliegen?
Christina: Nach Pokhara, um zu schauen wie es im Ohrchirurgie-Camp läuft.

Was haben Rapunzel und du gemeinsam?
Christina: Und sie lebten glücklich und vergnügt dahin.

Dafür verschwendest du viel Zeit.
Christina: Mit „Hagen“ auf der Alp.

Was wäre dir lieber: Eine Woche lang an eine Psychologie-Kongress Geschichten aus deinem Leben zu erzählen oder dich 2 Jahre auf einen Schönheitswettbewerb vorzubereiten?
Christina: Eindeutig der Psychologie-Kongress. Ich wüsste nicht, was ich für den Schönheitswettbewerb so lange vorzubereiten hätte!

Das hat dich ein Vermögen gekostet.
Christina: Die letzten Autoreparaturen.

Was in deiner Wohnung erinnert dich an deine Kindheit?
Christina: Meine ersten 52 cm langen Abfahrts-Ski.

Atomenergie: Fördern oder nicht?
Christina: Für das Leben auf der Alp wäre es nicht nötig. Bei stetig steigendem Energieverbrauch allerdings zweifle ich, mit alternativen Quellen auszukommen.

Wonach sehnst du dich?
Christina: Nach bedingungsloser Freiheit.

Davon hättest du gerne weniger in deinem Leben.
Christina: Grüsse von der Polizei mit Einzahlungsschein.

Wie stellst du dir den Moment des Todes vor?
Christina: Als Geburt in einen körperlosen Zustand. Nach Verlust der Beherrschung des Körpers und Auflösung von Gefühlen, Vorstellungen und der Anhaftung an den Körper geht das Bewusstsein weiter vorwärts, bis es in neuer Verpackung wieder kommt.

Auf was kannst du am ehesten verzichten: Kamm, Schokolade oder Zahnbürste?
Christina: Nach dem Kurzhaarschnitt auf den Kamm.

Das geht gar nicht bei Männern.
Christina: Weisse Socken.

Welchen Flirttipp kannst du Männern verraten?
Christina: Holt den ungekünstelten Charme hervor.

Was kannst du besser als der Durchschnitts-Schweizer: Kochen, schlafen oder entspannen?
Christina: Schlafen, wo und wann auch immer.

Welche Erfahrung hast du nie gemacht: Beziehungstrauma, Knochenbruch oder wilde Nacht mit Filmriss? Christina: Von einem Beziehungstrauma bin ich bis jetzt glücklicherweise verschont geblieben.

Was wäre dir lieber: Mit Günther Jauch eine Weltreise zu machen oder bei Dieter Bohlen DSDS zu gewinnen?
Christina: Weltreise ist gebucht.

Was wäre dir lieber: Mit Bear Grylls 300 Gramm Würmer zu essen oder 1 Monat lang an der Seite von Freddy Hinz zu leben?
Christina: Bei allem, was Herr Grylls isst, wäre nicht mal mein Hund sicher. Da ist mir Freddy Hinz lieber, auch er ist ein sehr gefragter Überlebenskünstler.

Wähle: 24 Stunden lang Singen, 18 Stunden lang Schwingen oder 12 Stunden lang Schneeschaufeln.
Christina: Schneeschaufeln und zur Kräftigung ab und zu einen Schächentaler Kaffee schlürfen.

Was würdest du gerne von Hu Jintao wissen?
Christina: Ob er sich vorstellen könnte, in Tibet zu leben.

Chippendales: Sexy oder nicht?
Christina: Von weitem auf jeden Fall.

Wie viele Prozente deines bisherigen Lebens hast du dich schätzungsweise von unnützen Dingen ablenken lassen?
Christina: Ganz genau sind es 50.43 Prozent.

Weitere Informationen unter www.ear-for-nepal.org

Was DJ Robin Tune seiner Miezekatze wünscht

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Robin Tiedemann

Name: Robin Tiedemann

Alter: 20

Beruf: Kaufmann

Zivilstand: Ledig

Wohnort: Brunnen

Ungewöhnliche Information über mich: Sonntags gehe ich nur im Notfall vor die Tür.

Wenn dein Charakter elektronische Musik wäre, welche Elemente würde der Sound beinhalten?
Robin: Eine spannende Melodie, gefühlvolle Snares, überraschende Claps, ein unterstützenden Bass und einen harten Kick.

Was klingt wie Musik in deinen Ohren?
Robin: Wenn ein Lamborghini Gas gibt.

Wähle: Mit einem Kannibalen ums Feuer zu tanzen und einen Eintopf zu essen, mit einem Schamanen eine ausserkörperliche Reise zu erleben oder mit einer erfahrenen Sterbebegleiterin einen kranken Mann in den Tod zu begleiten.
Robin: Mit einem Schamanen eine ausserkörperliche Reise zu erleben, wäre sicher interessant.

Was wäre dir lieber: Einen Tag lang die Sprache der Kühe zu verstehen und ihre Weisheiten zu erfahren oder eine zweitägige Reise nach New York zu gewinnen?
Robin: Ganz klar die Reise nach New York, da möchte ich unbedingt mal hin. Die Kühe können warten.

Wenn du deine bisherigen Schwierigkeiten im Leben mit einer Verkehrsbehinderung beschreiben müsstest, wie würde die Durchsage im Radio lauten?
Robin: Auf der A2 gibt es viele Staus. Hier und da ein Unfall, aber irgentwie schaffen Sie es schon. Nur nicht aufgeben!

Wie viele Küsse bekommt deine Freundin pro Woche von dir?
Robin: Wenn ich eine hätte, dann so viele wie sie möchte. Spontanität ist da wichtig.

Treue: Wichtig für dich oder nicht?
Robin: Früher war sie nicht so wichtig, aber jetzt ist sie etwas vom Wichtigsten.

Was in deinem Leben hat noch zuwenig Beat?
Robin: Meine Kochkünste.

Wenn du ein Feuerwerk wärst, wie würde es am Himmel aussehen?
Robin: Sicher viele verschiedene Farben, Höhen und Tiefen, Gold und Silber. Der laute Knall am Ende darf nicht fehlen.

In welcher Disziplin würdest du Stefan Raab schlagen?
Robin: Beim Go-Kart fahren.

Der Zauberer Beatbot besucht dich und bietet dir einen neuen Techno-Hit gratis an. Als Gegenleistung verlangt er von dir, dass er sich eine Woche von dir dein Gehör ausleihen darf. Deal?
Robin: No Deal, ich könnte mich nicht mit einem Hit identivizieren, den ich nicht selber mit produziert habe. Aber für diesen Deal findet er sicher jemand anderen.

Damit kann man dir eine grosse Freude machen…
Robin: Eine tolle Party, an der ich auflegen kann.

Diese Erfahrung willst du nie wieder machen.
Robin: Dass im Club die Musik nicht mehr läuft und alle mich anschauen. Das war peinlich , ist zum Glück nie wieder passiert.

Wie viele Luftsprünge machst du pro Jahr?
Robin: Je nachdem an welchen Party’s ich spielen darf: zwischen 300-1000 im Jahr.

Wie ist es, als DJ von vielen Girls umschwärmt zu werden?
Robin: Es ist ein schönes Gefühl, Anerkennung dafür zu bekommen, was ich mache. Jedoch schätze ich diejenigen, die unabhängig davon Inte“Iresse an mir haben.

Was wäre dir lieber: 10 Wochen in Mallorca aufzulegen oder eine Nacht mit David Guetta Wodka zu trinken und zu tanzen?
Robin: Ich würde lieber 10 Wochen in Mallorca auflegen, aber David Guetta kann gern vorbeikommen und mitfeiern.

Was wäre dir lieber: Eine Nacht als Mäuserich mit der Miss sexy Mouse zu verbringen oder 2 Stunden in einem Gartencenter alles gratis einkaufen zu können, was in einen Einkaufswagen passt?
Robin: Wenn ich mehrere Einkaufswagen zur Verfügung hätte, würde ich wahrscheinlich die Shoppingtour wählen. Aber mit nur einem Einkaufswagen wäre ich schon nach 10 Minuten fertig. Dann bin ich doch lieber für eine Nacht eine Maus.

Sind deine Träume farbig?
Robin: Ja, schwarz/weiss waren sie bis jetzt noch nie.

Das hast du von deinem Vater gelernt.
Robin: Schwimmen.

Steht deine Ampel in Hinblick auf Grosszügigkeit anderen Menschen gegenüber mehr auf Grün oder Rot?
Robin: Grundsätzlich immer auf Grün, sofern die Menschen es verdient haben.

Vervollständige den Satz: Ethik ist…
Robin: … schwierig zu erklären aber wichtig für die richtigen Entscheidungen.

Wem oder was möchtest gerne mehr Gehör verschaffen?
Robin: Meiner Katze.

Wie viele Liebesbriefe hast du von Hand geschrieben?
Robin: Ungefähr 2.

Weitere Informationen zu DJ Robin Tune unter www.robintune.com

Seltsame Pubertät, romantische Liebe

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Desmond HudsonName: Desmond Hudson

Alter: 13

Beruf: Schüler

Zivilstand: ledig

Wohnort: Steinen

Ungewöhnliche Information über mich: Ich tanze.

Was ist dir wichtig im Leben?
Desmond: Meine Familie.

Was findest du sehr lustig?
Desmond: The Simpsons.

Welche Charakter-Eigenschaften müsste deine zukünftige Freundin haben?
Desmond: Sie müsste nett sein.

Du sollst in der Schule einen Aufsatz über dein bisheriges Leben schreiben. Welchen Titel gibst du der Zusammenfassung?
Desmond: Das Leben war schön, bis die Schule begonnen hat.

Wähle: Für eine Woche lang so gut sehen wie ein Adler, schwimmen wie ein Delphin oder so schnell rennen wie der Gepard.
Desmond: So schnell rennen wie ein Gepard.

Was ist dir am wichtigsten: Schule, Freundschaften, Gesundheit, Geld, Schönheit oder Glück?
Desmond: Gesundheit, weil ich gerne lebe.

Wie denkst du über Rassismus?
Desmond: Rassisten sind Idioten!

Was im Leben macht dir viel Freude?
Desmond: Graffiti sprayen.

Wie stellst du dir die grosse Liebe vor?
Desmond: Romantisch.

Wie erlebst du deine Pubertät?
Desmond: Seltsam.

Heiraten: Schöne Vorstellung oder nicht?
Desmond: Ja, schön.

Was ist das Schrägste, das du dieses Jahr erlebt hast?
Desmond: Mein 76 jähriger Grossvater besuchte seine etwa 20-jährige Freundin in Russland.

Stimmungsbarometer: 0 sehr schlecht, 10 super. Wo befindest du dich heute?
Desmond: 7.

Wie alt möchtest du gerne sein?
Desmond: 20.

Was stört dich oft bei Erwachsenen?
Desmond: Sie sind zu vorsichtig.

So denkst du über Ausländer:
Desmond: Ausländer sind wie wir.

Was wäre dir lieber: An der Schule eine Rede über deinen Glauben zu halten oder einen Tag lang so fleissig wie eine Biene zu arbeiten?
Desmond: Eine Rede über meinem Glauben zu halten.

Was wäre dir lieber: Den Papst zu treffen und mit ihm eine feine Pizza zu essen oder Otto Waalkes 30 Minuten lang zu interviewen?
Desmond: Den Papst  treffen und mit ihm eine feine Pizza essen.

Wie stellst du dir Gott vor?
Desmond: Ich glaube nicht an Gott.

Leben nach dem Tod: Realistisch oder nicht?
Desmond: Realistisch.

Was wäre dir lieber:  2 Monate lang ohne deine Eltern zu leben und alles machen zu dürfen, was du schon immer wolltest oder für 500 Franken geschenkt zu bekommen?
Desmond: 500 Franken.

Was hast du mit einem Berg gemeinsam?
Desmond: Wir sind beide faul.

Was wäre dir lieber: In einer Woche 50 Menschen „Ich liebe dich“ zu sagen oder an 2 schulfreien Tage das Schulhaus zu putzen?
Desmond: An 2 schulfreien Tage das Schulhaus putzen.

Liebesbarometer: 0 kein Interesse an Mädchen, 10 extrem verliebt. Wo stehst du?
Desmond: 6

Wenn du traurig bist, wie findest du Trost?
Desmond: Ich versuche die Trauer zu überwinden.

Weitere Informationen zu Desmond und seiner Familie unter www.hudsonfamily.ch

„Ich muss die lila Pille geschluckt haben“

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Natalie RaeberName: Natalie Raeber

Alter: 44

Beruf: E-learning-Spezialistin, Coach, Wen-Do Trainerin

Zivilstand: ledig (noch)

Wohnort: Zürich

Ungewöhnliche Information über mich: Ich bin schüchtern.

Wann hast du letztmals jemandem den Vogel gezeigt?
Natalie: Zum einen beim Wandern, als Mountainbiker in einem rasanten Tempo an uns vorbei gerast sind. Aber nur hinter deren Rücken und weil ich solche Anstrengungen nicht verstehe. Und neulich einem Arbeitskollegen die Stockenten, die bereits wieder am Balzen sind.

Was hat dich jahrelang behindert, deinen Traum zu leben?
Natalie: Das Gefühl, ich müsste in nur einem Thema / Bereich sehr gut sein.

Wähle: 4 Stunden hüpfen wie ein Heugümper, heulen wie ein Wolf oder fressen wie eine Kuh.
Natalie: Wohl doch am liebsten hüpfen – da komm ich wenigstens rum.

Du wachst in einer Hängematte in einer fremden Wohnung auf. Um dich herum stehen 5 ältere Frauen mit grauen Haaren und Gehstöcken. Ein Känguruh rollt auf einem Skateboard zu dir und fragt dich, was hier los sei. Deine Antwort?
Natalie: Ich muss die lila Pille geschluckt haben – wo ist der weisse Hase?

Was können wir Menschen von Vögeln lernen?
Natalie: Dass wir das tun sollten, wozu wir geboren wurden. Im Sinne von: Du kannst einen Vogel nicht an seinen Fähigkeiten, ein Buch zu lesen, beurteilen. Er wurde zum Fliegen geboren.

Der kleine Marienkäfer Bobbel-Bubbel-Jumbo wartet nach dem Training auf dich. Er möchte, dass du das Wespennest, das sich auf deiner Terrasse befindet, nicht von einem Kammerjäger zerstören lässt. Wie reagierst du?
Natalie: Ein Missverständnis, ich hätte die Zerstörung nie in Auftrag gegeben. Wir würden schauen, dass wir das Nest nicht zerstören müssen, sondern an einen bessern Ort transportieren.

Mit wem hast du am meisten gemeinsam: Mit einem heissen Ofen, einer flotten Biene oder einer süssen Katze?
Natalie: Mit der Person, die die Biene auf der Nase der Katze, welche auf dem Ofen sitzt, genau anschaut.

Beschreibe deine besten Charakter-Eigenschaften mit 3 verschiedenen Blumen und dazugehörenden Erklärungen.
Natalie: Papageiblume: nicht nur plappern aber es kommt auch vor; Sonnentau: wegen der Sonne im Namen; Eiche: hält vielem Stand und lässt viel Biodiversität zu.

Nacktfotografie: Gibt‘s Bilder von dir oder nicht?
Natalie: Auf meinem Compi und wohl auch sonst nicht.

Wann müssen sich Männer vor dir fürchten?
Natalie: Wenn sie sich nicht respektvoll verhalten.

Was wäre dir lieber: Den Boden eines Schwimmbades zu säubern oder dich 9 Stunden lang wie ein Specht zu benehmen?
Natalie: Solange kein Wasser im Schwimmbad ist putze ich es, denn ich hätte im Gegensatz zum Specht bestimmt schon nach 10 Minuten Hämmern Kopfweh.

Wenn du dein WC-Papier selber gestalten könntest, wie würde es aussehen und riechen?
Natalie: Funktional, sicher ohne Duft und vielleicht nicht Papier, sondern eine Ressourcen schonendere Variante.

Wähle: 6 Stunden Ekstase auf Drogen, im Liebesrausch ohne Beziehung oder Austausch mit dem Jenseits.
Natalie: Beim Austausch mit dem Jenseits gibt es bestimmt viel Spannendes zu lernen. Ich bin gerne mit klarem Kopf bei der Sache.

Wenn du eine Pille wärst: Warum würden dich die Menschen schlucken?
Natalie: Ich wäre wohl eine bittere Pille.

Vervollständige den Satz: Kiffen…
Natalie: … scheint die Leute zu interessieren.

Was ist realistischer für dich: Dass wir Menschen unser Leben selber erschaffen oder dass wir immer über einen freien Willen verfügen?
Natalie: Wir verfügen nicht unser Leben lang über einen freien Willen, aber wir sollten daran arbeiten.

Was hilft dir, wenn du einen lieben Menschen verloren hast?
Natalie: Zu wissen, dass sie/er auf einer Wolke sitzt und immer noch bei uns ist.

Welchem Mann, der nicht mit dir befreundet oder verwandt ist, bist du extrem dankbar?
Natalie: Da kommen mir zuerst mindestens zehn Frauen in den Sinn…

Wofür hast du viel zuwenig Zeit?
Natalie: Für fast alles, das ich gerne mache.

Was bedeutet für dich sexuelle Leidenschaft?
Natalie: Ein Teil des Lebens.

Welche Farben hat deine Seele?
Natalie: Die Farben des Regenbogens.

Weitere Informationen zu Natalie Raeber unter www.natalieraeber.com

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie will nicht mit dem Scheich in’s Himmelbett

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Nicole SchelbertName: Nicole Schelbert

Alter: 37

Beruf: Kaufmännische Angestellte

Zivilstand: verheiratet

Wohnort: Muotathal

Ungewöhnliche Information über mich: Ich finde Schlangen wahnsinnig faszinierend! 

Was wäre dir lieber: Als Wassermelone zu verfaulen oder als Tintenfisch im Sand zu vertrocknen?
Nicole: Stinken tut ja beides, aber ich möchte lieber eine Wassermelone sein.

Ein 70- jähriger Scheich zahlt 666‘666 Franken, wenn du mit ihm eine gemeinsame Nacht in seinem Himmelbett verbringst. Deal?
Nicole: No deal!

Was hast du mit einer Fotokamera gemeinsam?
Nicole: Auch mein Akku kann mal leer sein.

Welcher Berg schreit nach dir?
Nicole: Derzeit wohl am ehesten mein Pendenzenberg im Büro.

Was wäre dir lieber: 5 Monate ohne Körperwäsche zu sein oder 9 Tage lang mit Wasser und Brot in einem dunklen Raum ausharren zu müssen?
Nicole: Ohne Waschen wär mir dann doch lieber. Das ist vermutlich weniger traumatisch.

Was traust du dir nicht zu?
Nicole: Aufrecht stehend zu pinkeln. 

Was wäre dir lieber: Den Mount Everest ohne Sauerstoff-Flasche zu erklimmen und dabei zwei Zehen durch Erfrierung zu verlieren oder einen Tag lang fliegen, dich aber danach nicht mehr daran erinnern zu können?
Nicole: Wenn es nicht gerade die beiden grossen Zehen sind, dann würde ich wohl ohne Sauerstoff den Mount Everest besteigen.

Warum sparen deiner Meinung nach so viele Menschen im Westen ihr ganzes Leben lang, obwohl sie nicht wissen, ob sie schon morgen tot sein werden?
Nicole: Weil sie sich zu sicher fühlen und nicht damit rechnen, dass sie jederzeit sterben können.

Die böse Hexe Zantumbroxa ist sehr enttäuscht von dir, weil du ihr die drei Haare und den Deziliter Blut deines Partners für einen bösen Zauberspruch verweigert hast. Jetzt hat Zantumbroxa dein Zuhause verhext und jedes Mal, wenn ihr etwas essen wollt, rennen 200 Mäuse durch die ganze Wohnung. Was tust du?
Nicole: Ich schaffe mir 200 Katzen an.

Was wäre dir lieber: Eine Nacht lang auf einen betrunkenen russischen Mafiaboss aufzupassen oder in Kalkutta 3 Tage lang Sterbende zu unterstützen?
Nicole: Ab nach Indien!

Vervollständige den Satz: Wiedergeburt…
Nicole: … am liebsten als Steinbock im Jagdbanngebiet.

Was wäre dir lieber: Dich drei Tage lang wie Schnee zu fühlen oder als Kokosnuss von 15 Metern Höhe auf den Boden zu fallen?
Nicole: Ganz klar: Schnee!

In welcher Disziplin bist du Weltmeisterin?
Nicole: Im Fernseh-Schlafen.

Was wäre dir lieber: Mit Usaint Bolt eine Nacht lang durch die Discos und Clubs Jamaikas zu ziehen oder mit Stefan Raab am ESC ein Duett zu singen?
Nicole: Jamaika wär da meine Wahl.

Vervollständige diesen Reim: Wumba wumba timbala…..
Nicole: … dr Chaschperli isch wieder da!

Sex in der Ehe: Freude oder Pflicht?
Nicole: Freude.

Was wäre dir lieber: 5 Wochen ununterbrochen in einem fahrenden Bus zu verbringen, ohne zu wissen, wo Endstation ist oder zwei Monate lang ohne Social Media, Telefon und Handy zu sein?
Nicole: Zwei Monate ohne Social Media, Telefon und Handy.

Was hat dich in Muotathal besonders überrascht?
Nicole: Die vielen liebenswürdigen Menschen und die herrliche Natur.

Was im Leben ist dir suspekt?
Nicole: All die Pseudopoeten und -philosophen im World Wide Web, welche im wirklichen Leben null Toleranz und einen Horizont wie ein Schlüsselloch haben.

Was macht dir Sorgen?
Nicole: Die Umweltzerstörung.

Wann hast du zuletzt einen Freudensprung gemacht?
Nicole: Vermutlich auf einem schönen Gipfel.

Wann und wo hat ein Berg zu dir gesprochen?
Nicole: Am Klettersteig am Hinteren Eggstock. Er sagte: „Runter mit Dir!“

Glaubst du an arme Seelen?
Nicole: Ja.

Was hast du als Bank-Angestellte gelernt?
Nicole: Bei den Reichen lernt man sparen.