Andrea Schelbert

Herzliche Willkommen bei Andrea Schelbert

Andrea Schelbert

Journalistin

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Mit Urvertrauen in die Ferne

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Monika GwerderMonika Gwerder (53) gibt Einblick in ihr Leben als Mitarbeiterin der Schweizer Botschaft. Sie erzählt von Einbrüchen, Malaria und Nelson Mandela. (mehr …)

Atheist: „Lebt das, was ihr wollt“

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Daniel Annen1Atheist Daniel Annen glaubt weder an Gott noch ans Gebet. Er verrät, wie er über den Tod denkt und was er sich von der Kirche wünscht. (mehr …)

„Der Tod ist ein heiliger Augenblick“

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Hartmut SchüsslerDer reformierte Pfarrer Hartmut Schüssler (50) würde Homosexuelle in der Kirche segnen. Er verrät, warum uns auch das Böse zum Guten dienen kann. (mehr …)

Er weiss, was Menschen unglücklich macht

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Martin BetschartErfolgscoach Martin Betschart (52) erklärt, wie Wohlstand entsteht. Er spricht über Klischees, Doppelmoral und „Bullshit fürs Hirn.“

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Zum Muttertag: Besuch bei Familie Huwyler-Gwerder

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HuwylerIrene Huwyler-Gwerder aus Rickenbach/SZ glaubt, dass der Einsatz vieler Mütter unterschätzt wird. Die dreifache Mutter verrät, was sie sich von der Gesellschaft wünscht und warum ihre erste Schwangerschaft vieles verändert hat.

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„Der Krebs hat mein Leben umgekrempelt“

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Jacqueline SchweizerJacqueline Schweizer (45) leidet an Krebs im Endstadium. In der Rubrik “Jacqueline kämpft” berichten wir regelmässig über ihr Leben. Heute erzählt sie, welche Konsequenzen die Medikamente haben und was sie glücklich macht. (mehr …)

Flucht in ein neues Leben

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Tsering Dorjee„In Tibet gibt es keinen Frieden und keine Freiheit mehr“, sagt Tsering Dorjee. Er schildert seine riskante Flucht und verrät seinen grössten Traum.  (mehr …)

Freundschaft bis zum Tod

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Protestmarsch vor einer  Hinrichtung in den USA.

Protestmarsch vor einer Hinrichtung in den USA.

Sandy Inderbitzin (35) unterstützt Frauen im Todestrakt in Gatesville/USA. Sie ist vom starken Willen der Gefangenen beeindruckt, fühlt sich aber manchmal hilflos. (mehr …)

„Plötzlich sind sie nicht mehr da“

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Die Medikamente, die Jacqueline Schweizer bei der Chemotherapie verabreicht werden.

Die Medikamente, die Jacqueline Schweizer bei der Chemotherapie verabreicht werden.

Jacqueline Schweizer (45) hat sich entschieden, gegen ihren Krebs zu kämpfen. In der Rubrik „Jacqueline kämpft“ werden wir regelmässig über ihren Weg berichten. Heute erzählt sie von einem himmlischen Erlebnis und harten Fakten, mit denen sie konfrontiert wird. (mehr …)

Weil Liebe stärker als Trennung ist

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Das heutige „Wort zum Sonntag“ ist einem besonderen Freund, Kevin, gewidmet.

Bedingungslose Liebe.
Seelen, die sich spüren, müssen nichts sein.
Sie sind einfach, echt und verwundbar.
Geborgenheit.
Starke Verbundenheit, immer da gewesen, wird nie reissen.
Weil Liebe stärker als Trennung ist. 

Und dann die Nächte, wild und fröhlich.
Den Augenblick auskosten, nur im Jetzt leben.
Und wir lachen.
Und wir tanzen.
Bis der neue Tag erwacht.

Wunderbare, philosophische Gespräche.
Einander vertraut, sich so nah.
Fühlen dürfen ohne Angst.
Umarmen wie Bruder und Schwester.
Zusammen am Lagerfeuer weinen.
Alles darf sein.

Abenteuer in den Bergen.
Grenzenlose Freiheit.
Mit dem Snowboard über die Pisten.
Schreien vor Freude.
Nie gestritten.
Manchmal gelitten, weil einer von uns traurig war.

Die Sonne mit uns.
Unbeschwert wie Kinder sein.
Lebensfreude.
Der Weg ist das Ziel.
Die Kamera immer dabei, all die Momente festgehalten.
Als ob wir wüssten, dass alles anders sein wird, bald.

Reden oft davon, jeden Moment zu geniessen.
Nie bedauern müssen sondern leben dürfen.
Das Leben zu einer Party machen.
Mit dem Bewusstsein, dass Leben jederzeit zu Ende gehen kann.
Im Wissen, dass all das uns nur einer nehmen kann.

Und dann passiert es.
Der Schock sitzt in jedem Knochen.
Will es nicht wahrhaben.
Unfähig zu denken.
Alles ist Gefühl.
Wunden.
Zerrissenheit.

Die Party ist beendet.
Das Licht geht aus.
Die Musik verstummt.
Was bleibt, ein Loch im Herz.

Ein Meer von Tränen.
Sturm und Drang.
Schiff ohne Kapitän.
Driftet auf dem Ozean.

Alles verliert an Farbe.
Bedeutungslosigkeit.
Dumpfe Löcher, überall.
Fallen ohne Fallschirm.
Dunkelheit.

Und dann die Sehnsucht.
Dich noch einmal spüren dürfen.
Deiner Stimme lauschen.
Dich umarmen können.
Adieu sagen dürfen.
Nur einmal.

Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit.
Tauchst du auf.
Deine Energie.
Deine Wärme.
Es gibt keinen Zweifel:
Du bist da!

Du hast uns nicht zurück gelassen.
Du bist ein Teil von uns.
Nur getrennt von einem Schleier.
Durch den ich manchmal blicken darf.

Deine Stimme hören.
Schütteln vor Schmerz.
Unfassbar schön und traurig zugleich.
Ein Raum voll Liebe und Deinem Licht.

Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Darum suche ich Dich nicht mit Augen.
Die Verstand verstauben.
Sondern fühle und spüre.
Um mit Dir zu sein.

Hast mich in meinen Träumen besucht.
Wenige Tage nachdem du fort gegangen bist.

Mir Botschaften geschickt.
„Es geht mir gut.“

Und so will ich Dir danken.
Dich immer, immer, immer in meinem Herzen behalten.
Erinnerungen sind das Eine, doch du lebst weiter.
Gestärkt von der Liebe, die wir für dich empfinden.

Du bist in unserem Leben präsent.
Mit der gleichen Intensität, mit der du gelebt hast.
Und ich feiere das Leben.
Anders als damals.
Doch mit Dir an der Seite.

Die Hand losgelassen, damit wir frei sein können.
Muss mich nicht an Dich klammern.
Weil Liebe stärker als Tod und Trennung ist.
Die Seelen verbunden sind, wie schon immer.
Für immer.