Andrea Schelbert

Herzliche Willkommen bei Andrea Schelbert

Andrea Schelbert

Journalistin

Navigation mit der rechten und linken Pfeiltaste.

Hypnose: Gesundheit und Heilung auf natürlichem Weg

Share Button

TauchenEndlich: meine neue Website ist da! Erfahren Sie, was Hypnose ist, wie sie wirkt und warum unser bewusster Verstand nicht gegen das Unterbewusstsein gewinnen kann. Lesen Sie nach, welche Parallelen ein Eisberg und unser Verstand haben und warum Kinder besonders einfach für die Hypnose zu begeistern sind.

Viel Vergnügen! Möglicherweise verspüren Sie schon beim Lesen Lust, abzutauchen und Entspannung zu geniessen.

www.hypnoseschwyz.ch

Muotathal: Selbst der Knochenjäger ist verblüfft

Share Button

Knochenjäger neuEr ist ein fantastischer Erzähler. Er weiss Bescheid, wenn es um prähistorische Jagd, Knochenfunde oder das Leben unserer Vorfahren geht. Und er kennt unzählige Fakten über die Geschichte Muotatals: Walter Imhof, 58, Lehrer und „Knochenjäger“. Seine Faszination und seine Begeisterung sind ansteckend, sodass man gebannt jedem seiner Worte lauscht, wenn er beispielsweise über die Besiedlung des Bisistals spricht: „August Imhof von der Adelmatt war 1742 der erste Muotathaler, der auch im Winter im Bisistal wohnte. Er war verarmt und musste auf der Alp wohnen. Sein einziger Sohn kam auf dem Heimweg vom Kirchenbesuch im Muotatal in einer Lawine um‘s Leben.“

Landflucht in die Berge
Die Armut trieb damals viele Bauern dazu, tiefer gelegene Alpen in ganzjährig bewohnte Heimwesen umzuwandeln um so überleben zu können. Auslöser dieser Landflucht in die Berge waren unter anderem die Folgen der kleinen Eiszeit, die kälteren Temperaturen und die damit verbunden Strukturreform in der Land- und Alpwirtschaft. Um 1800 lebten bereits etwa 5 Familien im Bisistal, 1875 wurde erstmals unterrichtet. Die Strasse wurde 1891, die Kirche und das Schulhaus 1896 gebaut. „Ihren Höhepunkt fand die Besiedlung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als über 70 Kinder die Schule im Bisistal besuchten. Seit den 1940er Jahren ist allerdings wieder eine rückläufige Entwicklung feststellbar“, weiss Imhof.

Das Bisistal überrascht jedoch mit weiteren spannenden Fakten. Walter Imhof hatte im Sommer 2014 in der Berglibalm 1135 Meter über Meer einen sensationellen Fund gemacht. Er fand eine Feuerstelle aus der Mittelsteinzeit. Die wissenschaftlichen Analyse beweist, dass bereits 8400 vor Christus Menschen im Bisistal anwesend waren. Dies bedeutet, dass der Hobby-Archäologe auf die bisher älteste nachgewiesene Feuerstelle im Kanton Schwyz gestossen ist. „Die entdeckte Feuerstelle aus der Mittelsteinzeit ist sensationell und für den Kanton Schwyz von höchster Bedeutung“, schwärmte Urs Leuzinger von der Kantonsärchologie Thurgau. „Die Balm hat prähistorischen Jagdhorden  als Jagdstation und Basislager gedient. Die Steinzeitmenschen haben ihre Aufgaben vermutlich aufgeteilt. Einige waren auf der Jagd, andere haben die Tiere ausgeweidet, Felle präpariert und Werkzeuge sowie Waffen hergestellt“, sagt Imhof. Vor allem fleischstarke Tiere wie Steinböcke und Rothirsche wurden nachweislich erlegt. Der Knochenjäger glaubt, dass es während der Jagdzeit in der Berglibalm sehr lebhaft zu und her ging.

Kleine Muotathaler
Um- und Renovationsarbeiten im Muotathaler Kerchel sorgten 2014 auch bei Walter Imhof für einige Überraschungen. Bei den Ausgrabungen kamen erstaunliche Funde zum Vorschein. „Menschliche Skelette befanden sich nur 10 Zentimeter unter der Erdoberfläche. Die grösste Überraschung war jedoch ihr Alter. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sie aus dem 13. Und 14. Jahrhundert stammen“, erzählt der 58-Jährige. Unsere Vorfahren waren laut Imhof bedeutend kleiner als heute. „Wir stellten bei den 12 Skeletten fest, dass die durchschnittliche Körpergrösse damals nur 1.65 Meter betrug. Die Knochen waren teilweise sehr massiv, was bedeutet, dass diese Leute streng arbeiten und vor allem schwere Last tragen mussten.“ Die Ernährung zwischen dem 13. Und 14 Jahrhundert war einseitig und ungesund. „Auf dem Speiseplan standen vor allem Getreidebrei und Mehlspeisen. Das Fleisch von Haus- und Jagdtieren sorgte für etwas Abwechslung.“ Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug damals lediglich 30 Jahre. „Man spricht zwar immer vom wildromantischen Muotatal, doch ich glaube nicht, dass diese Menschen viel davon spürten. Das Leben war hart und forderte einiges ab. Die Kindersterblichkeit war hoch, viele Frauen starben bei der Geburt. Im Vergleich zu damals geht es uns sehr gut und wir sind wir heute extrem verwöhnt.“

Perfekte Zahnstellungen
Die grösste Verblüffung waren jedoch die Kiefer der damaligen Menschen. „Sie besassen unglaublich schöne Zahnstellungen. Die Zähne waren einer Perlenkette ähnlich aufgereiht und auch die Weisheitszähne waren vorhanden und hatten genügend Platz Daraus kann ich sehr viele Schlüsse ziehen.“ Die Damalige Ernährung erforderte einen intensiven gebrauch des Kiefers, unter anderem auch für das weich Kauen von Rinde und Leder. „Wenn wir jeden Tag Nüsse, Körner und hartes Brot essen müssten, würden unseren Zähne und damit auch die Kiefer wieder vermehrt gefordert. Mit der heutigen Ernährung aber müssen wir kaum noch intensiv kauen und beissen. Dadurch bildet sich unser Kiefer zurück und deswegen haben unsere Zähne im Kiefer kaum noch Platz.“ Eine Folge daraus sei, dass ein Grossteil der Kinder heute eine Zahnspange brauchen würde. „Das gibt mir zu denken, weil ich mich frage, welche anderweitigen Konsequenzen die Nahrungsaufnahme und die daraus resultierende Entwicklung für unsere Gesellschaft noch haben werden.“

Dank seiner jahrelangen Forschung und seiner vielen Erkenntnisse sieht der Lehrer das Muotatal heute mit ganz anderen Augen. Wenn er auf Wanderungen oder Forschungstouren unterwegs ist, stellt er sich vor, wie Jäger durch die Gegenden streiften und ihre Beute jagten. Sein grosser Traum wäre es, eines Tages Skelette aus der prähistorischen Zeit zu entdecken. Knochenfunde von Menschen würden ihm und den Anthropologen weitere wichtige Hinweise auf das Leben unserer Vorfahren geben. „Es ist möglicherweise nur eine Frage der Zeit, bis ich einen solchen Fund mache“, meint er strahlend.

„Ich spürte Gott intensiv“

Share Button

Suganthy neu„Gott hat unserem Sohn geholfen“, ist die Hindu-Gläubige Suganthy Suthaharan (42) aus Brunnen überzeugt. Sie bekam schon einige Jahre zuvor ein klares Zeichen von ihm. (mehr …)

Bisistal: Jetzt wurde der Jackpot entdeckt

Share Button

Bisistal„Ein Team von Archäolgen grabt derzeit im Bisistal. Am Wochenende wurde ein sensationeller Fund ausgegraben. (mehr …)

„Hau weg die Scheisse!“

Share Button

Jacqueline SchweizerJacqueline Schweizer (45) hat eine gute Nachricht bekommen. Trotzdem erlebt sie Augenblicke, wo sie sich allein gelassen fühlt. Sie verrät, was sie gegen solche Krisen unternimmt und wieso sie sich die Haare abrasierte.
(mehr …)

„Die Todesstrafe muss abgeschafft werden“

Share Button

Sandy Inderbitzin1Jeder Besuch im Todestrakt bedeutet eine Achterbahn der Gefühle. Das qualvolle Leben der Frauen in Gatesville/Texas mitzuerleben, ist anspruchsvoll für Geist und Psyche. Die Schwyzerin Sandy Inderbitzin weiss, wie sich die Frauen fühlen, die jahrelang in einer Todeszelle in den USA sitzen um auf ihre Hinrichtung zu warten. Und trotzdem stellt sich die 35-Jährige immer wieder dieser Herausforderung. Insgesamt sieben Mal hat sie inzwischen die Frauen in Gatesville besucht. Sie sagt: „Das sind Menschen wie Sie und ich. Man kann viel von ihnen lernen. Dass sie trotz der schlimmen Verhältnisse noch psychisch und geistig gesund sind, grenzt an ein Wunder.“ (mehr …)

Von Freiheit, Tränen und exklusiven Wünschen

Share Button

Samir Ulrich neuSerie Begegnungen: Samir Ulrich, 24, Helikopterpilot, Schwyz

Verschneite Berggipfel bestaunen. An schroffen Felshängen vorbei fliegen. Grenzenlose Freiheit spüren: Die Schweiz aus der Luft entdecken zu dürfen, ist ein grosses Privileg. Der Schwyzer Samir Ulrich hat das geschafft, wovon viele Menschen träumen: Der 24-Jährige hat die Prüfung als Helikopterpilot bestanden und darf im Auftrag von Swiss Helicopter von Pfaffnau aus jeweils am Wochenende Rundflüge mit Passagieren fliegen. „Wenn ich fliege, dann ist das für mich zwar auch Arbeit, viel mehr jedoch Vergnügen. Jeder Flug ist ein unvergessliches Erlebnis“, schwärmt der Pilot, der hauptberuflich als Helikoptermechaniker bei der Ruag in Alpnach tätig ist.

Vor Freude jauchzen
3.5 Jahre und eine ganze Stange Geld investierte Samir Ulrich um sich seinen Kindheitstraum zu erfüllen. „Seit ich denken kann, träume ich vom Fliegen. Schon als Bub war ich von Helikoptern fasziniert. Als ich mit 11 Jahren in einem Helikopter mitfliegen durfte, war ich restlos begeistert. Seither war für mich klar, dass ich Berufspilot werden will“, erzählt er. Schon bei seinem ersten Flug ohne Fluglehrer habe er vor Freude gejauchzt. „Mit dem Helikopter zu fliegen, ist ein sehr schönes Gefühl. Jedes Mal ist es wieder anders. Für mich ist jeder einzelne Flug ein Highlight.“

Ursprünglich absolvierte Samir Ulrich eine Lehre als Automatiker. Nach der Rekrutenschule begann er mit zwei weiteren Ausbildungen: Einerseits liess er sich bei der Ruag in Alpnach zum Helikoptermechaniker weiterbilden, andererseits startete er mit seinem Weg zum Berufspiloten. Gesundheit, Psyche und Leumund der angehenden Berufspiloten wurden bei Ausbildungsbeginn eingehend kontrolliert. Danach folgte eine anstrengende Zeit: 5 Tage die Woche war der Schwyzer bei der Ruag als Lernender tätig und samstags hob er ab in die Luft. Während dieser Zeit blieb nur wenig Freiraum für Hobbys. Während einige Berufskollegen während der Ausbildung aufgeben mussten, arbeitet Samir Ulrich konsequent auf sein Ziel hin. „Ich war sehr motiviert. Die Theorie hat mich jedoch einige Nerven gekostet“, berichtet er lachend. Diese sei teilweise zu wenig praxisbezogen gewesen. „Die grösste Herausforderung für mich war sicher die Finanzierung. Wer in der Schweiz Berufspilot werden will, muss die Ausbildung selber bezahlen“, sagt der Berufspilot. Bis zu 200‘000 Franken kosten Ausbildung und die 185 obligatorischen Flugstunden insgesamt. „Ich hätte mir das gar nicht leisten können. Glücklicherweise fand ich immer wieder Freunde, Verwandte und Bekannte, die während der Ausbildung mit mir flogen und so meine Flugstunden bezahlten.“

Inzwischen ist Samir Ulrich viele verschiedene Rundflüge mit Passagieren geflogen. Besonders schön sei ein Flug mit einem Schüler gewesen. Dieser war an Leukämie erkrankt und bekam nach der Genesung von seinem Götti einen Flug geschenkt. „Wir sind daheim bei seiner Familie gelandet. Bei anschliessenden Apéro kamen auch Nachbarn und Verwandte vorbei und feierten gemeinsam. Das war für mich etwas vom Schönsten, was man erleben kann.“ Der Schwyzer schätzt es, dass er viele Menschen mit seiner Begeisterung vom Fliegen anstecken und ihnen eine Freude machen kann. So durfte er mit einem Muotathaler Älpler über seine Alp fliegen und beobachten, wie dieser zu Tränen gerührt war. Und mit einem älteren Schwyzer, der nicht mehr laufen konnte, flog er zu einigen Berggipfeln, die dieser früher bezwungen hatte. „Diese Nähe zu den verschiedensten Menschen schätze ich sehr“, sagt Samir Ulrich.

Auf dem Schwyzer Hauptplatz landen?
Manchmal haben seine Passagiere aber auch komische und spezielle Wünsche. „Jemand wollte, dass ich mit ihm auf dem Schwyzer Hauptplatz lande. Andere fragen, ob sie auf einem Gipfel wie beispielsweise dem Matterhorn aus dem Helikopter springen dürfen. Natürlich sind solche Sachen nicht möglich. Ich habe mich an klare Regeln zu halten.“ Das Wichtigste für ihn sei, seine Grenzen zu erkennen und diese auch konsequent einzuhalten. „Es gibt beim Fliegen viele Gefahren. Man muss sich darum immer bewusst sein, wo die persönlichen Grenzen sind. Wer risikofreudig ist, hat in der Luft nichts verloren.“ Vor allem als ein sehr guter Kollege von ihm 2011 mit einem Puma im Maderanertal in Uri abstürzte, wurde Samir Ulrich bewusst, dass einem auch beim Fliegen Grenzen gesetzt sind. „Lange herrschte Ungewissheit, ob die Piloten und mein Kollege überlebt hatten. Sie hatten grosses Glück. Dieser Unfall hat mich geprägt.“

Samir Ulrich Traum ist, künftig für Swiss Helicopter Transportflüge zu fliegen. Dafür ist viel Geschick und Präzision gefragt. „Ich möchte dies machen, weil ich dann viel in den Bergen wäre und jeden Tag und bei fast jedem Wetter fliegen könnte“, sagt er.

Schwester Imelda kritisiert katholische Kirche

Share Button

Schwester Imelda2Die Machtverhältnisse in der Kirche beschäftigen Schwester Imelda (70) vom Kloster Ingenbohl. Sie hat einen innigen Wunsch an Papst Franziskus. (mehr …)

Liebe statt Religion

Share Button

Tsering Dorjee„Ich wünsche mir, dass wir alle eine Gemeinschaft werden“, sagt Buddhist Tsering Dorjee (28). Er erklärt, warum für ihn Liebe und Mitgefühl wichtiger als Religionen sind. (mehr …)

„Allah weiss, was ich möchte“

Share Button

Tamim Al AnzawiTamim Al Anzawi (40) und Rima Mostafa (33) sind liberale Muslime. Sie ärgern sich über Terroristen, die unter dem Deckmantel Religion unschuldige Menschen töten. (mehr …)